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KI erkennt Muster.
CoreFinding rekonstruiert Bedeutung.

 

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt. Sie analysiert Daten, erkennt Muster und unterstützt Entscheidungen in einer Geschwindigkeit, die für Menschen kaum erreichbar ist.

Doch jede KI stößt dort an ihre Grenze, wo das entscheidende Wissen einer Organisation nicht dokumentiert ist.

Menschen handeln nicht ausschließlich aufgrund von Fakten oder Daten. Sie handeln nach den Bedeutungen, die sie ihrer Wirklichkeit geben. Sie entscheiden, vertrauen, kooperieren oder leisten Widerstand aufgrund ihrer Erfahrungen, ihrer Urteilskraft und ihres Verständnisses einer Situation.

Genau diese Bedeutungen bleiben für Datenanalysen und Künstliche Intelligenz weitgehend unsichtbar.

CoreFinding ergänzt Daten und KI um diese menschliche Perspektive und macht sichtbar, was Organisationen über sich selbst häufig nicht wissen – obwohl es ihr tägliches Handeln steuert.

Das organisationale Steuerungssystem

 

Aus diesen Bedeutungen entsteht das organisationale Steuerungssystem einer Organisation. Es bezeichnet die Gesamtheit der Bedeutungen, Erfahrungen und unbewussten Orientierungsmuster, nach denen Menschen in einer Organisation Entscheidungen treffen und handeln.

Deises Steuerungssystem beeinflusst Entscheidungen, Zusammenarbeit, Führung, Innovation und Veränderung – häufig, ohne dass es den Beteiligten bewusst ist.

Was Menschen als gute Führung verstehen.

Woran sie Vertrauen erkennen.

Was sie unter Verantwortung oder Zusammenarbeit verstehen.

All diese Bedeutungen prägen das tägliche Handeln einer Organisation.

Sie entscheiden darüber, ob Strategien gelebt oder ignoriert werden, ob Veränderungen gelingen oder scheitern und ob Zusammenarbeit entsteht oder Konflikte wachsen.

CoreFinding macht dieses organisationale Steuerungssystem sichtbar.

Wie CoreFinding arbeitet

CoreFinding ist ein psychometrisches Erkenntnisverfahren, das qualitative und quantitative Zugänge zu einem hybriden Erkenntnis- und Steuerungsinstrument verbindet.

Die Methode arbeitet ohne vorgegebene Fragen, Antwortkategorien oder Leitfäden.

Die Beteiligten werden nicht auf die Annahmen derjenigen beschränkt, die den Prozess begleiten.

Statt Fragen zu beantworten, treffen sie intuitive Unterscheidungen zwischen unterschiedlichen Situationen.

Erst danach wird gemeinsam rekonstruiert, welche Erfahrungen und Bedeutungen hinter diesen Unterscheidungen stehen.

Nicht abstrakte Definitionen stehen dabei im Mittelpunkt.

Entscheidend ist, welche Bedeutung Begriffe wie Führung, Vertrauen, Verantwortung oder Zusammenarbeit innerhalb dieser Organisation tatsächlich besitzen.

Dadurch werden auch Themen sichtbar, die klassische Fragebögen oder strukturierte Interviews gar nicht erfassen können.

Von der individuellen Wahrnehmung zum Gesamtbild der Organisation

Aus den rekonstruierten Bedeutungen entstehen individuelle Bedeutungsskalen.

Die Beteiligten ordnen darauf unterschiedliche Situationen, Entwicklungen und Zukunftsbilder ein.

Dadurch bleiben individuelle Sichtweisen vollständig erhalten und werden gleichzeitig mathematisch auswertbar.

Ein eigens entwickelter mathematisch-statistischer Algorithmus verdichtet die Ergebnisse vieler Einzelinterviews zu einer gemeinsamen mentalen Landkarte.

Es entsteht keine Durchschnittsmeinung.

Es entsteht ein Gesamtbild darüber, wie die Organisation ihre Wirklichkeit versteht.

Die Organisation auf einer einzigen Seite
CoreFinding – zeigt Hindernisse und Lösungen, die ausder Organisation selbst formuliert werden.

CoreFinding macht sichtbar,

  • welche Themen die Organisation prägen,

  • welche Zusammenhänge zwischen ihnen bestehen,

  • welche Hindernisse Entwicklung erschweren,

  • welche Ressourcen bereits vorhanden sind,

  • welche Zukunft die Menschen gemeinsam anstreben und

  • wo die größten Hebel für Veränderung liegen.

Damit wird nicht nur sichtbar, was geschieht.

Sondern vor allem warum es geschieht.

Von der Erkenntnis zur Handlung
CoreFinding ermöglicht Veränderung einer Organisaion von innen heraus. Die größten Hebel weden sichtbar.

CoreFinding endet nicht mit einer Analyse.

Die Beteiligten durchlaufen selbst einen Erkenntnisprozess.

Aus ihren Erfahrungen und Zukunftsbildern entstehen konkrete Handlungsoptionen, die gemeinsam priorisiert und weiterentwickelt werden.

Veränderung wird dadurch nicht von außen verordnet.

Sie entsteht aus dem Verständnis der Organisation für sich selbst.

Das schafft Akzeptanz, stärkt Eigenverantwortung und erhöht die Wahrscheinlichkeit nachhaltiger Veränderungen.

Ein Steuerungsinstrument für die Zukunft

Wird CoreFinding in regelmäßigen Abständen eingesetzt, entsteht ein organisationsinterner Benchmark.

Führungskräfte können nachvollziehen,

  • wie sich Bedeutungen verändern,

  • welche Maßnahmen Wirkung zeigen,

  • welche Entwicklungen gelungen sind,

  • wo neuer Handlungsbedarf entsteht und

  • wie sich die Organisation ihrem angestrebten Zukunftsbild nähert.

CoreFinding macht Entwicklungen nicht nur sichtbar.

Es macht sie verstehbar, steuerbar und über die Zeit messbar.

Denn nachhaltige Entscheidungen entstehen dort, wo Daten, Künstliche Intelligenz und menschliche Urteilskraft zusammenwirken.

Projektablauf

Zielrichtungsworkshop → Was beschäftigt die Menschen? Was funktioniert? Was fehlt? 

  • CoreFinding Erhebung → Sichtbarmachen der kollektiven Denk- und Bedeutungsstrukturen und konkreter Handlungsoptionen.

  • Umsetzungsworkshop → Das Team übernimmt Verantwortung für die Umsetzung.

  • Methodentransfer → Führungskräfte und Mitarbeitenden werden ermächtigt die von ihnen selbst erarbeitenden Schritte umzusetzen.

  • CoreFinding begleitet auf Wunsch den folgenden Prozess oder übergibt an Ihren Berater oder Ihre Führungskräfte.

  • Evaluation zwei Jahre später → Messbare Verbesserungen. Es wird sichtbar, ob die Menschen sich noch am Weg der Veränderung befinden und wo und wie nachjustiert werden kann. Die Organisation entwickelt sich selbst von innen heraus.

Wissenschaftliche Fundierung

CoreFinding basiert auf Erkenntnissen der Psychologie, Psychometrie, Organisationswissenschaft Informatik und Mathematik.

 

Das Verfahren verbindet Methoden der qualitativen Tiefenerhebung (Unterscheiden statt Fragen) mit quantitativer Auswertung und entwickelt daraus eine mentale Landkarte.

Sie knüpft unter anderem an wissenschaftliche Arbeiten von George A. Kelly (Personal Construct Theory), Michael Polanyi (Tacit Knowledge) sowie aktuelle Erkenntnisse der Organisations- und Entscheidungsforschung an.

Die mathematisch-statistische Auswertung wurde gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Psychologie, Mathematik und Informatik entwickelt und wird - zur Qualitätssicherung - laufend von ihnen begleitet.

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