Verabschieden wir uns von den Zweiflern in unserem Kopf!

Man sieht nicht, dass man nicht sieht, was man nicht sieht. N. Luhmann


Gerade im Wald mit meinem Hund erschrecke ich plötzlich weil ich ihn nicht mehr sehe. Obwohl er nie wegläuft immer in meiner Nähe ist oder in Sichtweite sehe ich ihn plötzlich nicht und er reagiert auch nicht auf meine Rufe.

Ich erinnere mich plötzlich daran das es hier in Wien Leinenpflicht gibt, dass Jäger hier im Wald schon Hunde abgeschossen haben und dass er vielleicht nie wieder kommen könnte. Panik überfällt mich.

Als ich es hinter mir Rascheln höre. Ein genauerer Blick als zuvor .... und ich sehe meinen Boxer mit hängenden Zunge in dem von Kindern gebauten Holzelt liegen. Gott sei Dank denke ich

Doch was war passiert ... Er lag sicher länger dort ich hab ihn nur nicht gesehen. Sein gestromtes Fell macht keinen Unterschied zum Laub und den Hölzern. Nur seine rosa Zunge ist erkennbar auf den ersten Blick. Aber was ist in meinem Kopf abgegangen? Ich habe mir und meinem Hund nicht vertraut sondern mir Geschichten erzählt was könnte qie sein und was wie passieren. Obwohl er sich nur vom Spielen kurz erholt hat. Danke Phaeno! Du hast mich wieder daran erinnert meine Zweifler fort zu schicken und mir und anderen zu vertrauen. Indem ich mir bewusst mache


MAN SIEHT NICHT, DASS MAN NICHT SIEHT, WAS MAN NICHT SIEHT.